Erwachsen werden

“Hey meine Liebe! Wie geht es dir? Was gibt’s so Neues bei dir? Ich habe letztens geträumt, dass du schwanger bist. Das war vielleicht was. Haha.”

“Ja, bei uns hat sich wirklich was getan. Du kannst wohl hellsehen. Ich bin jetzt im vierten Monat! Wir freuen uns beide schon sehr drauf!”

Und da war er, dieser überraschende Realitätsmoment. Ich saß in der Küche, als ich diese frohe Botschaft las. Die Sonne schien und ich war dabei zu frühstücken. Ich legte den Kopf zurück, um laut “Ich werd verrückt!” zu mir selbst zu sagen. Es war schon fast etwas gruselig, dass ich geträumt habe, dass eine meiner längsten Freundinnen, die ich schon seit 20 Jahren kenne, schwanger ist. Ich freute mich sehr für sie und ihren Mann, da sie ihrer eigenen kleinen Familie nun ein Stück näher gekommen sind. Welch unbeschreiblich schönes Gefühl das sein mag, konnte ich mir selbst kaum vorstellen. Es muss einer dieser Glücksmomente sein, die man nur dann beschreiben kann, wie sie sich anfühlen, wenn man sie selbst durchlebt hat. Ich schrieb ihr prompt zurück, wie sehr ich mich für die Beiden freute und dass ich sie unbedingt besuchen kommen musste, sobald ich Urlaub hatte. Den Rest des Tages erwischte ich mich immer wieder dabei, wie ich an diese erfreuliche Neuigkeit denken musste. “Stell dir vor! Ich träume, dass meine Freundin schwanger ist, schreibe es ihr und sie erzählt mir, dass sie es wirklich ist! Also wenn das keine Superkräfte sind, dann weiß ich auch nicht! Ich brauche nur noch eine Zauberkugel und kann mich selbstständig machen!”, sage ich zu meinem Arbeitskollegen, als ich mir dieses Szenario versuche bildlich vorzustellen und lachen musste.

Es ist schon erstaunlich wie sehr mich eine winzige Nachricht so sehr ins Grübeln bringt, denn seitdem denke ich sehr viel über mein Leben und das meiner Freunde nach. In genau vier Tagen werde ich 27 Jahre alt. 27! Das ist schwer zu verdauen. “Und bist du bereit für die große 27?”, fragt mich eine Freundin mit einem spöttischen Lächeln, welche selbst schon die 28 erreicht hat. “Überhaupt nicht! Wenn ich mir vorstelle, dass ich in drei Jahren 30 werde…oh mein Gott! Ich bin noch nicht bereit dafür und fühle mich nicht wie jemand, der bald 30 wird!”, entgegne ich ihr mit einem Gesichtsausdruck, der pures Entsetzen ausstrahlt. Woher kommt also diese unerklärliche Angst davor 30 zu werden? Ist es im Endeffekt nicht nur eine weitere Zahl? Es ist doch nicht so, dass sich von dem Augenblick an mein Leben komplett verändert. Ich denke, dass diese Angst unbegründet ist und doch reagieren wir (meist Frauen!) hysterisch auf den Gedanken, dass wir uns von den geliebten 20ern verabschieden und die Ära der 30er willkommen heißen müssen. Was ist es also, wovor wir Angst haben? Die ein oder andere Falte mehr, die sich in unserem Gesicht abzeichnet?  Wahrhaftig habe ich das Gefühl, jedes Jahr an meinem Geburtstag Falten zu entdecken, die meine Augen 365 Tage zuvor nicht wahrgenommen haben. Es mag Einbildung sein, doch wenn man nach einem entspannten Tag im Spa von einer zierlichen Kosmetikerin eine Karte mit Produkten gereicht bekommt, die sie bei meiner Gesichtsbehandlung angewendet hat und immer wieder bei “Q10” hängen bleibt und diese trotz mehrmaligem Blinzeln noch immer zu sehen sind (hätte ja sein können, dass es Einbildung war…), dann muss man der alternden Realität ins Auge blicken.

Nebst unschöner Falten, ist es hauptsächlich mein Freundeskreis, der mir bewusst macht, dass wir alle erwachsen werden. Wie in keinem anderen Jahr zuvor ist es mir so sehr bewusst geworden, dass wir uns alle verändert haben. Meine beste Freundin, die auf jeder Party zu finden war und jeden Quatsch mitmachte, ist mit ihrem Freund zusammengezogen und legt mehr Wert auf Familienzeit als je zuvor. Meine zuvor erwähnte langjährige Freundin, die im Mai 2016 ihr erstes Kind erwartet, hat im Juli geheiratet. Und eine andere gute Freundin, welche ich seit 10 Jahren kenne, wird im kommenden Jahr ebenso die Augen ihres ersten Kindes erblicken. Für sie alle hält das Jahr 2016 neue Abenteuer bereit. Ihr Leben wird sich schlagartig für immer verändern. “Und ich? Was wird mich 2016 erwarten…?”, ist eine Frage, die ich mir in den vergangenen Tagen sehr oft stelle. Ehemann und Kinder sind für mich ein um Lichtjahre entferntes Thema. Wo es keinen Partner gibt, dort gibt es auch keinen Hafen der Ehe oder gar Kinder. Doch strebe ich es auch in den kommenden fünf Jahren meines Lebens noch nicht an, dieses Kapitel zu beginnen, denn Egoismus wird bei mir noch immer zu groß geschrieben! Und das ist okay! Wahrscheinlich ist es der Gedanke daran, dass unsere Eltern in unserem jetzigen Alter mit beiden Beinen gefestigt in ihrem Leben verankert waren, der uns verstört auf die 30 Blicken lässt. Meine Mutter hatte in meinem Alter zwei Kinder, ein riesiges Haus und war zu dem Zeitpunkt seit 5 Jahren verheiratet. Ich dagegen bin Single, lebe in einer Wohngemeinschaft in Berlin und gehe noch immer fast jedes Wochenende (zu oft) ausgiebig feiern. Und auch das ist mehr als okay! Wir müssen aufhören unser heutiges Leben mit dem damaligen unserer Eltern zu vergleichen! Die Zeiten haben sich geändert! Es steht nirgendwo geschrieben, dass man vor seinem dreißigsten Lebensjahr gewisse Dinge in seinem Leben erreicht haben muss, nur weil unsere Gesellschaft es uns vorlebt, oder vorgibt! Nur weil alle meiner engsten und besten Freunde dabei sind ihre eigene Familie zu gründen, heißt es nicht, dass ich mich unter Druck gesetzt fühlen muss, da ich mich noch weit von alledem entfernt befinde. Erwachsenwerden muss nicht heißen, dass man heiraten, seine eigene Familie gründen und ein Haus bauen muss. Erwachsenwerden heißt für mich Erfahrungen zu sammeln und das in allen Lebenslagen, vor allem, was das Reisen betrifft! Erwachsenwerden heißt Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und unabhängig zu ein, sich selbst kennen zu lernen und zu respektieren. Doch macht es mich glücklich zu sehen, dass meine Freunde glücklich sind und das ist die Hauptsache! Es ist wundervoll mit anzusehen, welche Wege jeder einzelne von ihnen geht. Irgendwann werde auch ich diesen Weg gehen. Nur noch nicht jetzt…

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Time for a (big) change!

“Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand.”

“Ja, heute ist Montag!”, stelle ich mit einem kurzen Blick auf den Kalender fest. Momentan vertraue ich meinen ersten Gedanken nicht besonders, denn ich bin verwirrt. Durch den Wind. Und das ziemlich doll! Warum ich so verwirrt bin? Nun, heute beginnt ein ganz neues Leben für mich. In weniger als fünf Stunden befinde ich mich im Zug, auf dem Weg in meine neue Wahlheimat: Berlin! Neue Stadt, neuer Job (neues Glück?)! Big B is calling! Endlich! Ich bin meinem Ziel näher gekommen und das schneller, als ich es erwartet hätte. Rückblickend betrachte ich die vergangenen fünf Monate mit einem ungläubigen Kopfschütteln und Staunen zugleich! Es ist kaum zu begreifen, dass alles im Februar begonnen hat, im Mai Nägel mit Köpfen gemacht wurden, ich meinen alten Job kündigte und vor zwei Wochen eine WG gefunden habe! Alles wirkt wie ein Tagtraum, aus dem ich Angst habe aufzuwachen! Alles ging so rasend schnell (obwohl es mir anfangs nicht schnell genug gehen konnte) und verlief zu perfekt. “Ob es einen Haken an der ganzen Sache gibt…?”, fragte ich mich in den vergangen Monaten zu oft. Und den mag es wahrhaftig gegeben haben, so musste ich persönlich einen herben Rückschlag erleiden, welcher mir die Kraft nahm, mir Angst machte und mich alles in Frage stellen ließ. Wo Sonne ist, dort befindet sich eben auch Schatten! Doch ließ ich mich von diesem nicht einschüchtern! Die Wut und Verzweiflung mit einem lauten Schrei davongejagt, war es an der Zeit weiterzumachen und mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Und das Kämpfen hat sich gelohnt!

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Habe ich Angst? Oh ja! Und das nicht zu wenig! Allerdings ist es menschlich und keinesfalls ein schlechtes Zeichen! Wir alle fürchten die Veränderung! Sobald wir aus unserer vertrauten Umgebung gerissen werden, und möge es am anderen Ende noch so rosig aussehen, begegnen wir unserer neuen und ungewissen Zukunft immer mit einer gewissen Portion Angst und Vorsicht! “Ob alles glatt gehen wird? Ob es so toll sein wird, wie ich es mir vorstelle? Was, wenn dem nicht so ist? Was, wenn etwas schief geht?” – Fragen über Fragen, die sich nur mit einem Satz beantworten lassen: Ich weiß es nicht! Ganz bewusst habe ich mich für diesen neuen Weg entschieden! Ich werde von null anfangen (mit fast 27 Jahren!)! Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich es kaum erwarten kann! Nebst Angst und Vorsicht packt mich vor allem die pure Freude und Neugier auf all das, was noch vor mir liegt! Es wird etwas schief gehen, es wird Rückschläge und Enttäuschungen geben! Aber das ist okay, denn das ist das Leben! Nicht alles verläuft immer zu 100% perfekt und so, wie wir es uns vorstellen! Was also tun, wenn etwas schief geht? Ganz einfach: weitermachen! Hinfallen, aufstehen, sich den Schmutz abklopfen und weitermachen!

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Und warum auch nur über all das nachdenken, was schief gehen könnte, wenn es so viele Dinge gibt, die wundervoll, atemberaubend und unvergesslich sein werden? Denn das ist es doch, worauf es ankommt! Somit stürze ich mich ins Ungewisse, denn wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

 

 

 

Die Sache mit dem Glück…

“Was ist Glück?”

Eine Frage, die sich wohlmöglich alle von uns insgeheim stellen und worauf es meist keine Antwort gibt. Falsch! Denn Glück empfindet jeder von uns auf eine andere Art und Weise. Aus diesem Grund ist es unsere alleinige Aufgabe, dieser Frage auf den Grund zu gehen, um unsere persönliche Antwort zu erhalten.

Alles fing damit an, als ich in der vergangenen Woche durch Zufall auf Maike van den Boom und ihrem Buch “Wo geht’s denn hier zum Glück?” aufmerksam geworden bin. Sofort packte mich die Neugier und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste! Maike van den Boom interessierte sich schon immer allgemein sehr für das Glück und machte sich im Jahr 2013 aufgrund eines Studienergebnisses der “World Database of Happiness” auf den Weg durch die 13 glücklichsten Länder unserer Erde, um genau dieser Frage auf den Grund zu gehen: “Was ist Glück?” und warum wir Deutschen uns leider nicht zu dieser glücklichen Zahl 13 dazuzählen können. Voller Euphorie habe ich das Buch am Hauptbahnhof in Berlin am vergangenen Sonntag entdeckt und sofort zu meinem Eigentum gemacht. Trotz zäher Müdigkeit und schweren Augen, fing ich an, es auf meiner Heimreise zu verschlingen. Und was soll ich sagen: ich bin begeistert! Dieses Buch macht mich persönlich schon während des Lesens (in Kombination mit dem neuen Florence + The Machine Album!) glücklich und regt stark zum Nachdenken an! Nun stellte auch ich mir diese philosophische Frage und versuchte darauf eine Antwort zu finden. Oder habe ich sie vielleicht schon längst gefunden?DSCF5721

Glück ist eine Lebenseinstellung! Der Ansicht war ich schon immer. Meine engsten Freunde, so wie meine Familie wissen, welch positiv denkender Mensch ich bin. Besonders bewundert meine Mutter mich dafür, mit welcher Einstellung ich tagtäglich aufs Neue in dieses so komplizierte Leben stürze. Doch so kompliziert ist dieses wunderbare Leben nicht. Wir Menschen sind diejenigen, die es erst kompliziert machen! Es ist schwer sich das Glück anzutrainieren, man kann jedoch daran arbeiten, was wiederum heißen mag, dass es harte Arbeit ist, glücklich zu sein. Ganz so streng würde ich es nicht sehen, dennoch muss man sich manchmal förmlich dazu zwingen glücklich zu sein und gewisse Dinge mit Humor zu nehmen und nicht allzu verbissen zu sehen. Denn sind wir mal ehrlich, entstehen die meisten Krankheiten in unserem Kopf und durch unsere Psyche, die unter Umständen dadurch negativ belastet ist. Denkt jetzt aber bitte nicht, dass ich den ganzen Tag mit dem größten Lächeln durch die Welt spaziere! Ganz im (kleinsten) Gegenteil! Ich bin sehr temperamentvoll und emotional und rege mich zu schnell sehr gerne über die kleinsten Ärgernisse auf, die mir den Verstand rauben. “Dampf ablassen”, wie ich es gerne nenne, denn auch Frust staut sich an und macht alles schlimmer, wenn man ihm nicht gestattet Raum zu gewinnen! Sowas macht auf keinen Fall glücklich und verursacht unnötigen Stress! Man sollte nur das gesunde Mittelmaß finden. Es ist definitiv eine Charaktereigenschaft, die ich nicht an mir mag, mit der ich aber gelernt habe umzugehen und vor allem zu leben. Ich bin, wie ich bin und kann dies nicht ändern, aber verbessern. Dass man nicht immer glücklich sein kann, ist nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil, es ist menschlich.

Woher aber kommt meine positive Lebenseinstellung? Um ehrlich zu sein, kann ich es mir auch nicht erklären. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich so geboren wurde. Manche Menschen bekommen zum Beispiel eine extra Portion Wissen mit auf den Weg, eine überaus unfassbare Begabung und manche eben den siebten Sinn für Glück. Und ich bin die Glückliche, die zu denjenigen gehört. Was also tun, wenn man eher pessimistisch ist? Nun, jeder Mensch ist anders und ich nehme mir auch nicht das Recht jemandem zu sagen, dass er auf Knopfdruck doch mal etwas glücklicher sein soll. Weder kenne ich sein bisheriges Leben, noch ihn als Person. Doch möchte ich jedem ans Herz legen, dass man es versuchen kann! Nicht auf Knopfdruck und nicht einfach so, aber zumindest Schritt für Schritt. Wir müssen uns bewusst werden, dass wir nur dieses eine Leben geschenkt bekommen haben! Eine Chance, die wir nutzen sollten, um rückblickend sagen zu können, dass es wundervoll war und doch nicht so kompliziert, wie alle sagen! Also geht raus, lebt, liebt, fühlt, riskiert, wagt und seid dabei vor allem nur eins: GLÜCKLICH!

“Was bedeutet Glück für mich?”

Glück hat für mich so viele Bedeutungen. Es fängt mit den kleinen Dingen des Lebens an, die uns auf Dauer das Gefühl des puren Glücks bringen, über Glücksmomente, welche nur von bestimmter Dauer sind, jedoch nie vergessen, bis zum übernatürlichen Glück, welches kaum zu begreifen erscheint. Glück ist, Familie und Freunde zu haben, die stets für mich da sind. Die Familie, wie auch unsere Freunde, sollten der grundlegende Stein und Mittelpunkt unseres Glücks sein, denn sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind. Sie beflügeln uns, geben uns Kraft, öffnen uns die Augen und holen uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie sind die ehrlichsten Menschen, die wir kennen. Sie kennen unsere schönsten und hässlichsten Seiten, unsere Stärken und Schwächen. Ein Leben ohne sie wäre unerträglich, einsam und überaus unglücklich. Sie sind die stärkenden Säulen, die unser Leben stützen! Seien wir also dankbar für die Menschen, welche wir unsere Familie und Freunde nennen dürfen! Mit ihnen teile ich auch alle Momente des Glücks, seien sie auch noch so unbedeutend.

Es gibt unzählige Dinge, die mich glücklich machen. Es macht mich glücklich mit meiner besten Freundin auf der Couch zu liegen, Mädchengespräche zu führen und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Es macht mich glücklich bei meinem Lieblingsitaliener mein Leibgericht mit einem Glas Wein zu genießen. Es macht mich glücklich, wenn ich den lieben langen Tag Musik hören und schreiben kann. Es macht mich glücklich, wenn ich fotografieren kann. Es macht mich glücklich, wenn ich auf Konzerte gehe. Es macht mich (neuerdings) glücklich, frische Blumen zu kaufen. Es macht mich glücklich, Achterbahn zu fahren. Es macht mich glücklich, wenn ich an mein nächstes Reiseziel denke. Es macht mich glücklich, wenn ich diesen Geruch von frisch gedruckten Büchern in der Nase vernehme. Es macht mich glücklich, wenn ich in frisch gewaschener Bettwäsche schlafe. Es macht mich glücklich, wenn der Frühling kommt. Es macht mich glücklich, wenn der Herbst kommt. Es macht mich glücklich, wenn im Sommer abends die Sonne scheint und es regnet. Es macht mich glücklich, wenn ich mir meine Zukunft ausmale. Und das ganz bunt! Es macht mich glücklich, glücklich zu sein. Und es macht mich glücklich, wenn andere glücklich sind!

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Es gibt so unendlich viele Dinge, die uns glücklich machen. Natürlich macht es mich glücklich, dass ich mir ein Macbook gekauft habe. Natürlich macht es mich glücklich, dass ich mir teures Make-up geleistet habe. Natürlich macht es mich glücklich, dass ich mir eine neue Kamera erworben habe. All diese materiellen Dinge machen glücklich! Aber das nicht auf Dauer, denn sie sind vergänglich, nicht für die Ewigkeit bestimmt und somit kein Schutz beständigem Glücks. Umso wichtiger ist es, dass wir kleinen Dingen, und mögen sie auch noch so unbedeutend wirken, unsere größte Aufmerksamkeit und Liebe schenken, denn sie sind es, die das große Glück ausmachen! Also atmet tief durch, schließt eure Augen und denkt an die wahren Dinge, die euch glücklich machen! Und sei es auch nur das Eis, das ihr um die Ecke bei der Eisdiele bekommt und in der prallen Sommersonne genießt.

“Bin ich glücklich?”

JA! Und das sage ich ganz bewusst und ohne nachzudenken! Ich habe keinerlei Gründe, dass ich es nicht sein könnte. Ich bin gesund und habe eine liebevolle Familie und wunderbare Freunde. Gerade in diesem Moment, mache ich das, was mich mit am meisten glücklich macht und wofür ich leider nie genügend Zeit finde: schreiben. Darüber hinaus befinde ich mich in einer der stärksten Veränderungsphasen meines Lebens. In genau zwei Wochen fange ich ein komplett neues Leben an. Neue Stadt, neuer Job = neues Glück? JA! Und obwohl der Mensch ein Gewohnheitstier ist und mit Veränderungen so seine Schwierigkeiten hat, so sehr bestärkt bin ich, dass dieser neue Weg für mich bestimmt ist! Ich bin dankbar und mehr als glücklich darüber, dass mein Leben diese langersehnte Wendung nimmt. Und dies ist erst der kleine Anfang vom ganz großen Glück!

Und was ist mit euch? Seid ihr glücklich? Und wenn die Antwort “Nein” sein sollte, fragt euch, warum es das ist und wie ihr es ändern könnt, denn das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein!

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